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Stefan Brunner · Bergführer
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Nach unserem Aufenthalt in Manikia ging es weiter nach Kyparissi. Mit unserem Panda legten wir etwa 350 Kilometer zurück und waren rund fünf Stunden unterwegs. Der kleine Ort liegt an der Ostküste der Peloponnes, nicht weit von Leonidio entfernt.
Da wir außerhalb der Hauptsaison unterwegs waren, herrschte dort eine angenehme Ruhe. Die Anreise ist etwas mühsam: Kyparissi erreicht man entweder über schmale, kurvige Bergstraßen oder über die neuere Küstenroute, die zwar landschaftlich reizvoll, aber ebenfalls nicht besonders zeitsparend ist.
Besonders beeindruckt hat uns die Küste von Kyparissi: weite, fast menschenleere Strände, glasklares Wasser und gewaltige Felswände, die sich hoch über die gesamte Bucht erstreckt und der Landschaft eine besondere Atmosphäre verleiht.
Während wir am Fels unterwegs waren, konnten wir sogar eine Schildkröte im Meer beobachten.
In Kyparissi besuchten wir verschiedene Klettergärten und genossen das gute Esen in unserer Unterkunft Cavo Cortia. Wir probierten uns durch verschiedene griechische Spezialitäten – von Souvlaki über Moussaka bis hin zu Tzatziki und Baklava.
An den Tagen, an denen unsere Muskeln lautstark nach Pause verlangten, wurde unsere Terrasse mit Meerblick zum perfekten Erholungsort – quasi unser persönliches Regenerationszentrum mit Panorama.
Ein kleiner Wermutstropfen: Im Vergleich zu Manikia gab es in Kyparissi kaum streunende Katzen – da hat uns eindeutig etwas gefehlt.